Vera Tollmann

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Tag "Videokunst"

Clipradio

Videochannel im Rahmen von ARTE Creative
Auswahl und Texte von Vera Tollmann, Dominikus Müller und Kito Nedo

In diesem Jahr haben wir unter dem Namen clipradio eine Reihe künstlerischer Videos zusammengestellt. Das Programm bleibt für ein Jahr auf ARTE.TV zu sehen. Während ARTE online neue Sendeformate erprobt um den Anschluss an Youtube zu bekommen, haben wir nach einer Möglichkeit gesucht, die ausgewählten Arbeiten zu kontextualisieren. Da die technischen Bedingtheiten den Inhalt immer mitgestalten, wurden sie unser Thema. An der Videoarbeit “Versions” von Oliver Laric wurde schnell deutlich, an welche Grenzen das Zusammenführen von Videokunst, Internet und Fernsehen stoßen kann. Seine Arbeit musste wegen nicht geklärter Urheberrechte wieder offline gehen. Mit dem Titel clipradio verbinden wir ein Stück Mediengeschichte – Brechts Radiotheorie, die oft zur Erklärung der Produktion im Netz herangezogen wurde – und unsere eigene Geschichte mit dem Medium, die mit Internetradio begann. Die folgenden links führen direkt zu den einzelnen Seiten der Künstlerinnen und Künstler.

Videos von Wynne Greenwood, Hörner & Antlfinger, Nina Könnemann, Korpys/Löffler, Bernd Krauß, Oliver Laric, Karolin Meunier


clipradio sendet Videos zeitgenössischer Künstler, die sich reflexiv mit den Bedingungen und Techniken heutiger  Bildproduktion und ­-distribution auseinandersetzen. Einige nehmen dabei direkt Bezug auf die konkurrierenden Bildersysteme der Massenmedien: Fernsehen, Kino und YouTube Broadcasting. Andere befragen ganz allgemein die gegen­wärtige  Bildermacht und ihre Strategien. Gemeinsam ist aber allen, dass sie das Bewußtsein um die Produziertheit der Bilder nicht verstecken, sondern zum Ausgangs­punkt ihrer eigenen Arbeit machen.

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Case Study China

19. – 25. Oktober 2009
Künstler: Michelangelo Antonioni, Hannes Böck, Jin Shan, Lu Chunsheng, Mathilde ter

Heinje, MAP OFFICE, Maya Schweizer / Clemens von Wedemeyer, Xu Tan, Yang
Zhengzhong, Zhou Tiehai
Ausstellungsort: Haus der Kulturen der Welt, Berlin
Ausstellungsdesign: Marinus van Eldik
Gefördert durch Goethe Institut, München
Konzept: Vera Tollmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1980 wurde das Fischerdorf Shenzhen zur ersten Sonderwirtschaftszone Chinas erklärt. Das war der Anfang für die Öffnungspolitik von Deng Xiaoping. Heute ­ knapp dreißig Jahre später stammen bereits 30 Prozent aller Made in China­-Produkte aus den Sonderwirtschaftszonen.

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